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| Geschrieben von Karin | |
| Montag, 5. November 2007 | |
Wasser - ein EssayDer Versuch Wasser zu fassen, gestaltet sich literarisch ähnlich schwierig wie in der physischen Realität. Badezimmer putzen. Es rinnt, diffundiert, vermischt sich mit der Luft – kurz, es bleibt unfassbar. Natürlich, die ChemikerInnen halten es für Wasserstoffbrückenbindungen. Noch ein Sauerstoffatom dazu und ich kann genüsslich in der Badewanne sitzen und den aufsteigenden Wasserdampf bei der Konklusion mit dem Rauch meiner Zigarette beobachten. Könnte ich eigentlich Seekarten lesen? Die des Pazifischen Ozeans, der in Europäischen Weltkarten wegen der Übersichtlichkeit der geringen Landfläche immer so mickrig dargestellt wird? Wie viele Leute machen sich gerade Gedanken zur Beschaffung von Trinkwasser? Ich habe einen Durchlauferhitzer mit digitaler Gradanzeige. Und wie viele, die ebenso zu 63 Prozent[1] aus Wasser bestehen, denken gerade an die Umsetzung des Südostanatolienprojekts? Mist, da ist Terpentin im Ausguss. Wenn der Tigris gestaut wird, bekommt der auch einen Ausguss. Wann wohl der Pazifik wie ein überdimensioniertes Waschbecken genutzt wird? Oder der Indische Ozean? Der Schiffsverkehr macht Transatlantische Stromleitungen möglich. Ich war Teil der Güter-, Gelder- und Personen- Welle, die auf die Tsunami Welle 2004 folgte. Warum schießen PolizistInnen mit Wasserwerfern Augen aus Köpfen? Immer diese als Naturkatastrophen deklarierten gesellschaftlichen Katastrophen. Warum kann ein Mensch durstig nicht lernen? Und warum gingen für die Produktion meines Computers 33.000 Liter Trinkwasser[2] den Bach runter? Gänsewein.
Karin Demuth 2009
Quellen (Teekesselchen)[1] http://www.trinkwasser.de/inhalt.pl?tin=&kategorie=2000023 Stand 2.2.2009
2 http://www.win-formatik.ch/fileadmin/daten/Gibt%20es%20den%20oeko%20pc.pdf Stand 27.1.2009
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 2. Februar 2009 ) |
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